Wissenschaftliche Infrastruktur

Sektion 2.2 Geophysikalische Abbildung des Untergrunds

Mobile Geräte

Geophysikalischer Instrumentenpool Potsdam | GIPP

Der "Geophysikalische Gerätepool" (Geophysical Instrument Pool Potsdam | GIPP) des GFZ stellt seismische, magnetotellurische und geodätische Geräte und Sensoren für Projekte von GFZ Gruppen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Er wird betrieben von der Sektion 2.2 | Geophysikalische Abbildung des Untergrunds mit technischer Unterstützung der Sektion 1.1 | Geodätische Weltraumverfahren für die GNSS Komponente.

Interrogator für faseroptische Messungen

Ein Interrogator ist eine Computereinheit, welche Glasfaserkabel ausliest. Die Glasfaserkabelabel, meist im Boden verlegt, geben die Bewegung und Stauchung des Bodens in der Reflexion des Lichtes wieder, welches als Laserimpuls in das Kabel geschossen wurde. Damit können dynamische und kriechende Prozesse des Bodens gemessen werden. Für uns liegt die Bedeutung in der Erkundung und Überwachung des Untergrunds bei Geothermie‐ und Speichervorhaben.

Entwicklung eines (kontrollierten) Radio-Magnetotellurik-Systems

Während die traditionelle Magnetotellurik (MT) auf natürlichen elektromagnetischen Feldern basiert, nutzt die RMT künstliche elektromagnetische Quellen wie entfernte Funksender, die im sehr niedrigen bis mittleren Frequenzbereich (VLF) arbeiten. Daher sind wir bei unseren Erkundungen auf Gebiete angewiesen, in denen starke Funksignale aus verschiedenen Einfallswinkeln verfügbar sind.

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