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Prof. Liane G. Benning als „Distinguished lecturer“ ausgezeichnet

Die „European Association of Geochemistry“ (EAG) ehrt damit herausragende Dozent:innen. Sie werden eingeladen, ein Vortragsprogramm in Osteuropa zu gestalten.

Die „European Association of Geochemistry“ (EAG) hat Prof. Liane G. Benning, Leiterin der Sektion 3.5 „Grenzflächen-Geochemie“ am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, mit der „Distinguished Lectureship 2025-2026“ als herausragende Dozentin ausgezeichnet. Damit verbunden ist die Ehre, ein Vortragsprogramm in Rumänien, Ungarn und Polen zu gestalten. 

Bennings Vorlesungen tragen die Titel: 

  • Wie Mineralien sich bilden und wieder zerfallen: Der Kampf zwischen Kinetik und Thermodynamik unter den Bedingungen an der Erdoberfläche
  • Die große Schmelze: Wie Mikroben, Mineralien und Ionen unseren Planeten heute und unter zukünftigen wärmeren Klimabedingungen verändern

Liane G. Benning ist nach Prof. Sarah A. Gleeson die zweite GFZ-Wissenschaftlerin in Folge, die von der European Association of Geochemistry im Rahmen der Distinguished Lectureship ausgezeichnet wurde. Gleeson erhielt die Auszeichnung 2024-25

Über das „EAG Distinguished Lecture“-Programm

Das „EAG Distinguished Lecture“-Programm der „European Association of Geochemistry“ zielt darauf ab, Wissenschaftler:innen und Studierende aus eher unterrepräsentierten Regionen der Welt in neue Forschungsgebiete der Geochemie einzuführen und für diese Themen zu motivieren. Der Fokus liegt auf den Ländern Mittel- und Osteuropas. Der:die „Distinguished Lecturer“ wird jedes Jahr auf der Grundlage einer Kombination von herausragenden Forschungsbeiträgen zur Geochemie und der Fähigkeit, diese Beiträge einem breiten Publikum klar und verständlich zu vermitteln, ausgewählt.

Zur Person

Die Geochemikerin Liane G. Benning leitet seit 2014 am GFZ die Sektion „Grenzflächen-Geochemie“ und ist seit 2016 in gemeinsamer Berufung Professorin an der Freien Universität Berlin. Vorherige Stationen ihrer wissenschaftlichen Karriere waren die ETH Zürich in der Schweiz, die Pennsylvania State University in den USA und die University of Leeds in Großbritannien. Ihr Arbeitsschwerpunkt sind extremophile Mikroorganismen auf Gletschern und im Schnee, Mineralbildung und -zersetzung sowie die mikroskopische Charakterisierung von Geo-Bio-Materialien. Ihr Team und sie forschen im Labor und in Polargebieten wie zum Beispiel Grönland. 

 

Weiterführende Informationen zu den Vorlesungen:

8.-9. April 2026: Bukarest (Rumänien)

7.-9. Juni 2026: Sopron (Ungarn)

14.-20. Juni 2026: T.b.a. (Polen) 

Alle weiteren Informationen zu den Themen der Veranstaltungen finden Sie hier, sobald diese bekannt gegeben sind. 


Vergangene Vorlesungen in dieser Reihe, auch die von Sarah Gleeson, können via Youtube angesehen werden. 

 

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