Das Hauptziel des EU-Projekts SCoLINE ist die Entwicklung innovativer Technologien für hybride Stahl-Verbundmasten für Mittelspannungsleitungen sowie für Verbund-Ankersysteme und Verbund-Tragsysteme für Photovoltaikanlagen auf ehemaligen Bergbauflächen. Ziel ist es, den CO₂-Fußabdruck der Infrastruktur zu reduzieren, die Errichtung von Stromleitungen ohne Unterbrechung der Stromversorgung zu ermöglichen und die Umwandlung von Bergbauflächen in grüne Energieproduktionsgebiete voranzutreiben. Das SCoLINE-Projekt integriert die Entwicklung von Verbundwerkstoffen mit Pultrusions- und Wickelverfahren, die Konstruktion innovativer Masten und Verankerungssysteme sowie deren Demonstration in einem realen 5-km-Leitungs-Demonstrator auf einer Bergbauhalde.
Verbundpartner:
- KTKM Sp. z o. o. (Polen, Koordinator)
- Główny Instytut Górnictwa - Państwowy Instytut Badawczy (GIG-PIB) (Polen)
- NCT Sp. z o. o. (Polen)
- Ennecor Sp. z o. o. (Polen)
- GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (Deutschland)
- MKP Kompozit s.r.o. (Tschechien)
Projektlaufzeit: 01.03.2026 – 28.02.2030
GFZ-Verantwortung: Das GFZ übernimmt im Projekt die zentrale Verantwortung für die umfassende Umwelt- und wirtschaftliche Risikobewertung unter Berücksichtigung der spezifischen geologischen und regulatorischen Rahmenbedingungen in ehemaligen Bergbauregionen.
Förderung: Das Projekt wird vom Forschungsfonds der Europäischen Union für Kohle und Stahl (EU-RFCS) im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 101254476 finanziert.