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Erfolgreicher PhD Abschluss I Mikhail Tsypin

Doktorand Mikhail Tsypin (Sektion 4.5 Untergrund-Prozessmodellierung) hat am 16.03.2026 seine Dissertation erfolgreich an der Technischen Universität Berlin verteidigt und trägt nun verdient den Titel Dr. Mikhail Tsypin. Dieser Abschluss markiert einen bedeutenden Meilenstein seiner wissenschaftlichen Laufbahn und unterstreicht seine fachliche Exzellenz, Ausdauer und hohe Kompetenz. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg.
Mikhail wird weiterhin in Potsdam ansässig sein und engen Kontakt zur Sektion halten. Derzeit arbeitet er als Grundwassermodellierer bei der Aquasoil Ingenieure & Geologen GmbH in Berlin.

Titel der Arbeit: Climate-driven effects on regional groundwater dynamics and the thermal field : an example from Brandenburg (North Central Europe)
Auszug Zusammenfassung seiner Dissertation:
Zu den unmittelbarsten Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser zählen Veränderungen der Temperatur sowie der Grundwasserneubildung. Steigende bodennahe Lufttemperaturen führen zu einer Zunahme der potentiellen Verdunstung und zugleich zu einer Erwärmung des oberflächennahen Grundwassers. Die Grundwasserneubildung weist ebenfalls eine intrinsische Klimasensitivität auf, da sie von der Bilanz zwischen Niederschlag und Verdunstung abhängt. Sie beeinflusst so das Potential, Grundwasser zu speichern und damit auch den advektiven Wärmetransport im Untergrund. Dies verdeutlicht die enge Kopplung zwischen thermischen und fluiden Flüssen im Untergrund und deren Sensitivität gegenüber klimatischer Variabilität. Wichtige sozioökonomische Folgen des Klimawandels sind die zunehmende Erschöpfung der Grundwasservorräte und eine Abnahme der Grundwasserqualität in weiten Teilen der Welt. Zugleich eröffnen sich jedoch auch neue Gelegenheiten für das Managed Aquifer Recharge und sowie für die Nutzung oberflächennaher geothermischer Energie.

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