Teilnehmende Forschungseinrichtungen

Tag der offenen Tür auf dem Telegrafenberg | 26.9.2026

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Sterne, Sonne und Exoplaneten sowie der extragalaktischen Astrophysik. Einen wesentlichen Anteil bildet die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. 

Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Hauptstandort des AIP ist auf dem Babelsberg in Potsdam. Auf dem Telegrafenberg ist das AIP mit dem historischen Linsenteleskop Großer Refraktor und dem Sonnenobservatorium Einsteinturm vertreten.Wie entstehen Sterne und Galaxien?

Programm AIP | Link

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, betreibt in Potsdam eine Forschungsstelle, die sich auf die Untersuchung der polaren Landregionen konzentriert und seit 1992 im Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg angesiedelt ist. 

Im Mittelpunkt stehen dabei Prozesse in arktischen Dauerfrostgebieten und der polaren Atmosphäre, um besser zu verstehen, wie sich Klima- und Umweltveränderungen in den Polarregionen vollziehen und welche Rückwirkungen sie auf das globale Erdsystem haben. Das am AWI Potsdam angesiedelte Arktisbüro dient als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit, bündelt Wissen zu arktischen Fragen und unterstützt Entscheidungsträger*innen in Deutschland dabei, die besonderen Herausforderungen und Dynamiken der Arktis in politische Strategien und gesellschaftliche Diskussionen zum Klimawandel einzubeziehen.

Programm AWI | Link

Das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung ist Deutschlands nationales Zentrum für die Erforschung der festen Erde – von der Oberfläche bis zum Erdkern, vom Kristall bis zum Kontinent, von der Urzeit bis in die Zukunft. 

Wissenschaftler*innen aus aller Welt arbeiten am GFZ auf dem Potsdamer Telegrafenberg zusammen, um zu verstehen, wie die Erde aufgebaut ist, welche Gesteine und Mineralien es gibt oder wie Erdbeben und Vulkanausbrüche entstehen. Auch beschäftigen uns die Fragen, wie die Erde früher aussah und wie sie sich über Millionen von Jahren verändert hat. Kurz gesagt: Wenn wir wissen, wie die Erde funktioniert, können wir Menschen und Tiere besser vor Naturgefahren schützen, Rohstoffe nachhaltig nutzen und dabei helfen, dass unser Planet auch in Zukunft ein guter Ort zum Leben bleibt.

Programm GFZ | Link

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung leitet aus einem profunden Verständnis der Erdsysteme solides Wissen zu Klima-Lösungen ab – also politischen Handlungsoptionen beim Kampf gegen die globale Erwärmung. Den Rahmen für die Forschung, bei der Fachleute aus Natur- und Sozialwissenschaften gleichberechtigt zusammenarbeiten, bilden die beiden Konzepte der Planetaren Grenzen und der Globalen Gemeinschaftsgüter. 

Mit seinen rund 500 Beschäftigten aus aller Welt trägt das PIK zum Erkenntnisstand der globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft bei: durch Publikationen in hochrangigen, von Fachleuten begutachteten internationalen Fachzeitschriften sowie durch das Engagement in zahlreichen Partnerschaften und Netzwerken. PIK-Forschende haben regelmäßig leitende Funktionen beim Verfassen der Berichte des Weltklimarats IPCC. Das PIK ist eines von rund 100 wissenschaftlichen Instituten der Leibniz-Gemeinschaft.

Program PIK | Link

Bilder aus der Forschung

AIP | AWI | GFZ | PIK

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