Neue Daten der GRACE-FO-Satelliten zeigen alarmierende Änderungen der globalen Wasserspeicherung. Deutschland fehlten Ende 2025 25 Mrd. Tonnen Wasser.
Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker neue Leiterin der Sektion 1.2 „Globales Geomonitoring und Schwerefeld“
Die Professorin für Geodäsie kommt von der HafenCity Universität Hamburg. Schwerpunkt ihrer Forschung ist die Weiterentwicklung satellitengestützter Erdbeobachtung, u.a. im Rahmen der GRACE-Missionen.
Deutsch-amerikanischer Raumfahrtdialog unterstreicht die Wichtigkeit der „Wasserwaage im All“. Die dritte Generation des Satelliten-Duos wird derzeit geplant.
Das Satellitenduo der dritten Generation wird das Schwerefeld der Erde weiter vermessen und damit einzigartige Erkenntnisse zum globalen Wasserkreislauf bieten.
Mithilfe neuronaler Netze kann die Schicht um die Erde in ihrer Komplexität sehr viel besser als bisher rekonstruiert werden. Das ist u.a. wichtig für Satellitennavigation.
Das zeigt die Analyse von Daten der GRACE- und GRACE-FO-Satellitenmissionen. Je nach Auswerte-Methode variieren die Ergebnisse deutlich.
Die GFZ-Satelliten-Empfangsstation in Ny-Ålesund (Spitzbergen) wurde für den Empfang von Daten im X-Band aufgerüstet. Im X-Band stehen deutlich höhere Bandbreiten für Datenübertragungen zur Verfügung.
Vor 20 Jahren begann eine einzigartige Datenreihe: Satelliten kartieren das Schwerefeld und ermöglichen so Einblicke in den globalen Wasser- und Eishaushalt
Seit nunmehr nahezu exakt 20 Jahren betreibt das GFZ in Ny-Ålesund auf Spitzbergen eine wichtige Satelliten-Empfangsstation.