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Abraham-Gottlob-Werner-Medaille für Dr. Richard Wirth

Die AGW-Medaille ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft.

Dr. Richard Wirth wurde für fast 50 Jahre herausragender Verdienste um die Mineralogie nun einer der wichtigsten Preise der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) verliehen: die Abraham-Gottlob-Werner-Medaille. In ihrer Laudatio hebt die DMG „seine innovative Forschung und seinen Einsatz für die internationale Wissenschaftsgemeinde“ hervor.

Besonders bekannt ist Dr. Richard Wirth für seine Fortschritte im Bereich der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), deren Methodik er wegbereitend weiterentwickelte. Darüber hinaus leistete er wichtige Beiträge zu verschiedensten Themen in Mineralogie und Materialwissenschaften, zeichnete sich aber auch im Bereich der Organischen Geochemie und der Geo-Bio-Wechselwirkungen durch „extrem innovative“ Arbeiten aus.

Dr. Wirth prägt auch seit vielen Jahren die Forschung am GFZ: 1994 gründete er hier das TEM-Labor, welches er bis 2020 führte. Er forscht seitdem weiter als Gastwissenschaftler in der Sektion 3.5 Grenzflächen-Geochemie.

Besonders zu würdigen ist seine große Kooperationsbereitschaft, vor allem dabei, die von ihm entwickelten Methoden anderen Wissenschaftler:innen zur Verfügung zu stellen. Die Zahlen sprechen dabei für sich: Aus seiner Publikationsliste sind mehr als 1000 Co-Autorenschaften aus der ganzen Welt ersichtlich.

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