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PD Dr. Heidi Kreibich und Prof. Dr. Liane G. Benning in der Tagesspiegel-Serie „100 Köpfe der Berliner Wissenschaft“

Die Leiterinnen der GFZ-Sektionen „Hydrologie“ bzw. „Grenzflächen-Geochemie“ werden in der Rubrik: „Diese zehn Forscher stemmen sich gegen die Umweltkrise“ gehighlightet

PD Dr. Heidi Kreibich und Prof. Dr. Liane G. Benning werden heute vom Tagesspiegel in der Serie „100 Köpfe der Berliner Wissenschaft“ gehighlightet – in der Rubrik „Diese zehn Forscher stemmen sich gegen die Umweltkrise“.

Die beiden GFZ-Forscherinnen wurden – neben weiteren – vom GFZ für diese Serie nominiert. Die finale Auswahl traf die Wissenschaftsredaktion der Tagesszeitung. Über seine Serie schreibt der Tagesspiegel: „Die 100 wichtigsten Köpfe für das Jahr 2026 hat das Redaktionsteam der Wissenschaft des „Tagesspiegel“ ausgewählt. Die Persönlichkeiten fallen durch Forschungsleistungen oder sehr gute Lehre auf, zeigen besonderes gesellschaftliches Engagement oder prägen Debatten: von aufstrebenden Forscherinnen bis zu etablierten Stars. Wir stellen sie in zehn Folgen mit je zehn Personen vor.“

 

Liane G. Benning leitet am GFZ die Sektion 3.5 „Grenzflächen-Geochemie“. In den vergangenen Jahren hat sie das europäische Projekt „DEEP PURPLE: Darkening of the Greenland Ice Sheet” zur Erforschung der Eisalgen auf Grönland geleitet. Die dunkle Algenblüte trägt zu einer beschleunigten Schmelze des Grönländischen Eisschildes und damit zum Anstieg des Meeresspiegels bei – eine Bedrohung für Küstenregionen weltweit. Die Forschenden ermitteln Faktoren, die die Eisalgenblüte steuern. Diese Faktoren sind essentiell für die Modellierung der zukünftigen Schmelze. Das Projekt wird noch bis Ende dieses Jahres durch einen ERC-Synergy-Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) gefördert. Mehr hier. 

Benning ist außerdem seit 2024 Mitglied im Wissenschaftsrat, dem höchsten deutschen Gremium zur Beratung in Sachen Wissenschaftspolitik. Mehr hier.

Im Februar wurde sie von der „European Association of Geochemistry“ (EAG) als „Distinguished Lecturer“ ausgezeichnet. Mehr hier.

 

Heidi Kreibich leitet seit Dezember 2025 die GFZ-Sektion 4.4 „Hydrologie“. Im November 2025 hat sie einen ERC Synergy Grant eingeworben. Das Projekt „LIMIT2ADAPT“ befasst sich mit den Grenzen der Anpassung an Flusshochwässer, ein sehr wichtiges Thema angesichts des Klimawandels.  Gemeinsam mit Forschenden aus den USA, Großbritannien und den Niederlanden entwickelt sie ein Modell, das weltweit anwendbar ist und lokale Anpassungsentscheidungen in die Abschätzung des Hochwasserrisikos integriert, um die Grenzen der Anpassung zu quantifizieren. Mehr zum Projekt hier. 

Über ihre wissenschaftliche Arbeit hinaus ist Heidi Kreibich auch in der Europäischen Geowissenschaftlichen Vereinigung EGU sehr aktiv. Dort ist sie „President of the Natural Hazards Division“. 

 

Tagesspiegelartikel (Paywall):

https://www.tagesspiegel.de/wissen/die-100-kopfe-der-berliner-wissenschaft--teil-9-diese-zehn-forscher-stemmen-sich-gegen-die-umweltkrise-16095786.html

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