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Dr. Benjamin Männel ist neuer Leiter der Sektion 1.1 „Geodätische Weltraumverfahren“

Männel leitet seit 2017 die Arbeitsgruppe „GNSS Infrastruktur und Analyse“ am GFZ und erforscht u.a. geodätische Raumverfahren auf Satellitenebene. Er löst zum 1. April 2026 Prof. Jens Wickert ab.

Dr. Benjamin Männel übernimmt zum 01.04.2026 die Leitung der Sektion 1.1 „Geodätische Weltraumverfahren“ am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung. Er folgt auf Prof. Dr. Jens Wickert. 

Mit der Sektion 1.1 übernimmt Benjamin Männel unter anderem die Verantwortung für bedeutende Forschungsinfrastrukturen und wissenschaftliche Dienste, die für das GFZ und die Helmholtz-Gemeinschaft von herausragender Bedeutung sind. Dazu gehören allen voran das GNSS-Stationsnetz und zugehörige GNSS-Auswertedienste. GNSS steht für Globale Navigations-Satellitensysteme. Basierend auf den durch diese Infrastruktur gewonnenen geowissenschaftlichen Daten werden Benjamin Männel und sein Team die Anwendung von GNSS zur Beobachtung geodynamischer und atmosphärischer Prozesse vorantreiben. Ein besonderer Fokus wird dabei auf den GFZ-Observatorien und der Kombination mit anderen geodätischen und geophysikalischen Messnetzen liegen. 

Seit 2016 ist Dr. Benjamin Männel als wissenschaftlicher Mitarbeiter am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung tätig. Er leitet seit 2017 die Arbeitsgruppe „GNSS Infrastruktur und Analyse“ am GFZ und ist in der Amtsperiode 2023-2026 Mitglied des internen Wissenschaftlichen Rates des GFZ. Zudem hat Männel die Funktion des stellvertretenden Sprechers für die Modulare Infrastruktur (MESI) am Institut inne. Nach Abschluss seines Studiums der Geodäsie an der TU Dresden arbeitete Männel am Institut für Geodäsie und Photogrammetrie an der ETH Zürich, wo er 2016 auch promoviert wurde. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn 2022 an die University of Nevada, USA. Ausgewählte laufende Projekte, an denen Dr. Benjamin Männel mitwirkt, sind Galileo Geodetic Service Provider (GRSP, seit 2017) und das ERC-geförderte Projekt StG TectoVision. Überdies ist er seit 2024 im Gremium der ESA Mission Genesis in der Geschäftsführung des Wissenschaftlichen Beirates aktiv.

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